Studierende aus Südwestfalen auf der light + building

 

Südwestfälische Unternehmen der Gebäudetechnik setzen Maßstäbe, wenn es um Innovationen in den Bereichen Licht und Gebäudeautomation geht. Davon konnten sich am 3. April zahlreiche Studierende der Fachhochschule Südwestfalen aus den Bereichen Elektrotechnik und Gebäudesystemtechnik auf der light + building, der Weltleitmesse für Licht  und Gebäudetechnik, überzeugen. Der Verein Gebäudetechnik Südwestfalen e.V. hatte unter Leitung der SIHK zur Exkursion nach Frankfurt eingeladen. Im Rahmen eines Messerundgangs haben Unternehmen, die im Verein Gebäudetechnik Südwestfalen e.V. zusammenarbeiten, den Studierenden einige Produktinnovationen vorgestellt. Besucht wurden die Stände von PEHA Paul Hochköpper (Lüdenscheid), Albrecht Jung (Schalksmühle), Busch-Jaeger (Lüdenscheid), Wilhelm Rutenbeck (Schalksmühle), Hoffmeister Leuchten (Schalksmühle) und DIAL (Lüdenscheid).

 

Das Leitthema der light + building war in diesem Jahr die intelligente Nachhaltigkeit, getreu dem Motto, die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Dabei gehörten die Möglichkeiten der modernen LED-Technologie und Systeme rund um das Smart Home zu den Schwerpunkten.

 

Welche Gestaltungsoptionen die Digitalisierung des Lichtes bietet, wurde am Stand von Hoffmeister Leuchten deutlich. Die Lichtstärke kann ebenso wie die Farbgebung gesteuert und damit den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden. Mit dreh- und schwenkbaren Downlights lassen sich zum Beispiel Aktions- und Präsentationsflächen hervorragend inszenieren. Beeindruckt waren die Studierenden aber auch von riesigen Flutlichtstrahlern, die in Fußballstadien zum Einsatz kommen.

 

Wie man die richtigen Lichtquellen für Räume, ganze Gebäude oder auch Straßen findet, konnte am Stand der DIAL GmbH anhand der Planungssoftware DIALux evo 3 gezeigt werden. Die neue Version der weltweit führenden Lichtplanungssoftware ist zwar erst seit knapp drei Monaten auf dem Markt, hat aber schon mehr als 100.000 Nutzer gefunden. Wesentliche Neuerungen von DIALux evo 3 sind Straßenbeleuchtung, Energiebewertung und die direkte Visualisierung.

 

Zum Thema Energiesparen bietet auch PEHA neue Produkte. Mit dem Easyclickpro Funksystem von PEHA wird der Energieverbrauch gemessen und visualisiert. Auch der PLS-Präsenzmelder LightSpot HD verfügt über ein hohes Energieeinsparpotenzial und bietet gleichzeitig Komfort durch automatisches Schalten. Für ein sicheres Zuhause sorgt die IP-Funk-Alarmanlage GlobalGuard von Friedland mit der die Nutzer jederzeit und von überall aus per App oder Online-Zugang ihr Gebäude überwachen können.

 

Eine komfortable Gebäudeautomation, die auch in Bestandsgebäuden einfach nachgerüstet werden kann, zeigt Albrecht Jung mit dem Funk-System JUNG eNet, über das sich zum Beispiel Beleuchtung, Jalousie und Rollläden intelligent vernetzen und steuern lassen. Das System lässt sich intuitiv über einen Monitor oder mobil über Tablet bzw. Smartphone bedienen.

 

Bei vielen Systemen zur Gebäudesteuerung wird deutlich, dass eine immer engere Beziehung zwischen Smart Home und Smartphone besteht. Immer mehr Hersteller bieten Apps für ihre Produkte an. Gebäudeautomation und Multimediaanwendungen wachsen zusammen und lassen sich über Smartphones steuern. Das zeigt auch das Smart-Control IP von JUNG, das die Welten der Kommunikation und Haussteuerung verbindet: Das neue JUNG Raumbediengerät kann in Netzwerke integriert und über eine IP-Adresse angesprochen werden. Mit seinem Touchscreen verbindet es dann die Visualisierung und intuitive Steuerung von Raumfunktionen.

 

Einen unkomplizierten Zugang zum intelligenten Wohnen präsentiert auch Busch-Jaeger mit dem Busch-free@home®. Damit lassen sich zum Beispiel Jalousie, Licht, Heizung, Klima, oder Türkommunikation einfach (fern-)steuern per Schalter an der Wand, mit dem Laptop oder mit dem Smartphone. Das funktioniert von jedem Platz im Haus ebenso wie von irgendeinem Ort auf der Welt mittels der anwenderfreundlichen App von Busch-free@home®.

 

Viel Interesse findet auch das Türkommunikations-System Busch-Welcome®. Busch-Jaeger bietet dabei verschiedene Zutrittskontroll-Module an: den „Fingerprint“, die  Eingabe eines PIN-Codes über eine „Tastatur“ oder eine „Transponder-Lösung“, bei der der Nutzer über das berührungslose Lesen einer Busch-Jaeger Schlüsselkarte ins Gebäude kommt. Die Funktion der Schlüsselkarte kann auch ein Smartphone mit NFC-Funktion übernehmen. Die Türkommunikation wird vernetzt mit der mobilen Kommunikation und kann deshalb Besucher mittels Smartphone und Tablet-PC auch aus der Ferne  identifizieren und begrüßen.

 

Eine Weltneuheit präsentiert Rutenbeck auf der light + building mit dem erster Wlan-Accesspoint, der in einer Unterputzdose Platz findet! Dieses „WLAN aus der Dose“ ermöglicht den störungsfreien Betrieb sämtlicher WLAN-fähiger Endgeräte inklusive Smartphones, Tablet-PCs und Laptops/Netbooks in einem Raum. Dabei ist die Reichweite einstellbar und kann perfekt auf die Raumgröße angepasst werden.

 

Außerdem hat sich Rutenbeck mit einem Problem auseinandergesetzt, das viele kennen: Im Wohnzimmern hängen moderne LCD-TV in angenehmer Höhe, davon entfernt befinden sich Geräte wie Receiver oder Blu-Ray-Player. Was stört, ist der „Kabelsalat“, der durch die notwendigen Verbindungen der Geräte entsteht. Hier bietet Rutenbeck innovative Lösungen für eine fachgerechte Multimediaverkabelung an. Fortschrittliche  „Kommunikations­adapter“ und Plug&Play-Lösungen sorgen für eine „saubere“ Verkabelung von Geräten untereinander.



 

Ideenlabor/Hotelzimmer

 

Im Projekt „Ideenlabor/ Hotelzimmer“ wurde zunächst ein Masterplan für die Gestaltung eines Hotelzimmers der gehobenen Kategorie entwickelt und dann in Originalgröße aufgebaut. Mitgliedsunternehmen haben ihre Produkte und Systeme eingebaut und können jetzt die Vernetzung weiterentwickeln, Schnittstellen  optimieren und Impulse für die Produktentwicklung aufnehmen. Als Ergebnis der Zusammenarbeit werden Zusatznutzen für die Kunden generiert und die Vorteile gemeinsam kommuniziert.